Krankschreibung, GKV und MD
Verfasst: 02.02.2026, 16:15
Hallo an euch,
habe hier einen etwas kniffligen Fall: bei einer Person wird Krebs diagnostiziert (Mammografie). Sie wird stationär operiert. Vier Wochen danach findet der erste Termin in der Strahlenklinik statt. Die geplante Dauer der Therapie ist drei Wochen. Danach wird direkt anschließend eine Reha beantragt (und wohl auch genehmigt).
Nach sechs Wochen AU meldet sich die GKV und möchte die "freiwillige" Einwilligung, dass sie den Patienten anrufen darf. Mit dem Hinweis, dass man den MD u.U. einschalten möchte. Natürlich nur, um die beste Behandlung sicherzustellen. Die Person hat jedoch die Befürchtung, dass die GKV den Patienten über den MD per Pflegestufe o.ä. an die Pflegeversicherung "abschieben" möchte. Oder an der AU zweifelt, um das Krankengeld nicht zahlen zu müssen. Da im ersten Schreiben von "freiwillig" die Rede ist, reagiert die Person nicht. Nach genau zwei Wochen kommt das nächste Schreiben ohne den Passus "freiwillig" und man könne ja auch schriftlich antworten. Aber ohne irgendwelche Fristsetzungen o.ä. Zudem kann man die Einwilligung jederzeit widerrufen.
Wie sollte man mit solchen Schreiben und Bitten umgehen? Handelt man sich irgendwelche Nachteile ein? Es geht der Person nicht darum die AU in die Länge zu ziehen, im Gegenteil, sie möchte so schnell wie möglich wieder ins Arbeitsleben zurückkehren und wird dies in 4-5 Wochen auch wieder. Sie möchte aber am Ende keine langen Diskussionen mit MD wegen AU, Reha usw. führen.
habe hier einen etwas kniffligen Fall: bei einer Person wird Krebs diagnostiziert (Mammografie). Sie wird stationär operiert. Vier Wochen danach findet der erste Termin in der Strahlenklinik statt. Die geplante Dauer der Therapie ist drei Wochen. Danach wird direkt anschließend eine Reha beantragt (und wohl auch genehmigt).
Nach sechs Wochen AU meldet sich die GKV und möchte die "freiwillige" Einwilligung, dass sie den Patienten anrufen darf. Mit dem Hinweis, dass man den MD u.U. einschalten möchte. Natürlich nur, um die beste Behandlung sicherzustellen. Die Person hat jedoch die Befürchtung, dass die GKV den Patienten über den MD per Pflegestufe o.ä. an die Pflegeversicherung "abschieben" möchte. Oder an der AU zweifelt, um das Krankengeld nicht zahlen zu müssen. Da im ersten Schreiben von "freiwillig" die Rede ist, reagiert die Person nicht. Nach genau zwei Wochen kommt das nächste Schreiben ohne den Passus "freiwillig" und man könne ja auch schriftlich antworten. Aber ohne irgendwelche Fristsetzungen o.ä. Zudem kann man die Einwilligung jederzeit widerrufen.
Wie sollte man mit solchen Schreiben und Bitten umgehen? Handelt man sich irgendwelche Nachteile ein? Es geht der Person nicht darum die AU in die Länge zu ziehen, im Gegenteil, sie möchte so schnell wie möglich wieder ins Arbeitsleben zurückkehren und wird dies in 4-5 Wochen auch wieder. Sie möchte aber am Ende keine langen Diskussionen mit MD wegen AU, Reha usw. führen.