Freiwillige GKV und private Veräußerungsgeschäfte

Beitragssätze, Kassenwahlrecht, Versicherungspflicht, SGB V, usw.

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ipsy
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Freiwillige GKV und private Veräußerungsgeschäfte

Beitragvon ipsy » 03.03.2019, 02:29

Hallo,

als freiwillig versichertes Mitglied (nicht selbstständig) muss ich ja jedes Jahr meine Einkünfte u.a. aus Kapitalvermögen in der Einkommenserklärung für meine Krankenkasse angeben. Wie sieht die Situation dort bei Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften aus, wenn die Haltefrist von einem Jahr überschritten wurde?

Beim Verkauf von Bitcoin, Edelmetallen usw. werden diese Einkünfte nicht besteuert, sofern man sie länger als ein Jahr gehalten hat. Müssen diese Einkünfte trotzdem bei der Krankenkasse angegeben werden? In dem Erklärungstext zur Einkommenserklärung steht, man soll erstmal alle Einkünfte angeben, also z.B. auch unabhängig vom Sparerpauschbetrag. Ich bin nicht sicher, ob das auch für diese Einnahmen gilt. Und falls die Angabe notwendig ist, werden diese Gewinne auch letztlich für die Beiträge herangezogen?

LG ipsy

Czauderna
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Re: Freiwillige GKV und private Veräußerungsgeschäfte

Beitragvon Czauderna » 03.03.2019, 11:25

Hallo,
du zahlst noch immer den Mindestbeitrag ?
Von welchen Summnen handelt es sich bei diese Veräusserungsgeschaeften und waan wurden in der Vergangenheit Einnahmen erzielt ?
Gruss
Czauderna

ipsy
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Re: Freiwillige GKV und private Veräußerungsgeschäfte

Beitragvon ipsy » 04.03.2019, 08:03

Hallo Czauderna!
Czauderna hat geschrieben:du zahlst noch immer den Mindestbeitrag ?

So ist es.
Von welchen Summnen handelt es sich bei diese Veräusserungsgeschaeften und waan wurden in der Vergangenheit Einnahmen erzielt ?

Ich hatte 2017 schon mal ein paar Bitcoins verkauft, die ich wegen der Steuerfreiheit nicht bei der Krankenkasse angegeben hatte. Mit den sonstigen Einnahmen zusammen lagen die Gewinne aber immer noch deutlich unter der Mindestbemessungsgrundlage, weshalb das hoffentlich nicht so schlimm war. :oops:

Jetzt würde ich gern nochmal etwas verkaufen, wodurch ich über diesen Betrag rutschen würde. Deshalb die Frage, ob sich die KK-Beiträge dann erhöhen würden. Wie gesagt, die Haltefrist ist lange überschritten.

LG ipsy

Czauderna
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Re: Freiwillige GKV und private Veräußerungsgeschäfte

Beitragvon Czauderna » 04.03.2019, 09:58

Hallo,
ja, müssen angegegeben werden und sind auch beitragspflichtig - Grundlage dafür bildet das hier - Katalog von Einnahmen und
deren beitragsrechtliche Bewertung nach § 240 SGB V.
Gruss
Czauderna

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Re: Freiwillige GKV und private Veräußerungsgeschäfte

Beitragvon ipsy » 08.03.2019, 12:24

Danke für die Info! Etwas seltsam ist das schon, keine Steuern aber trotzdem Krankenkassenbeiträge. Kann man wohl nichts machen. :(

LG ipsy

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Re: Freiwillige GKV und private Veräußerungsgeschäfte

Beitragvon Dipling » 08.03.2019, 17:55

Zumindest steuerlich liegt nach Ablauf einer Haltefrist von einem Jahr kein privates Veräußerungsgeschäft mehr vor, sondern nur eine nicht steuerpflichtige private Vermögensverwaltung. Ich habe zu dem Thema zwar kein konkretes BSG-Urteil gefunden; hier ist zur Beitragspflicht jedenfalls eine abweichende Rechtsauffassung:

https://www.frag-einen-anwalt.de/Freiwi ... 95972.html


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