hallo
ich habe Arthrose in den hüften und den knien ich muss meine hüften zuerst operieren lassen. ich habe mir eine Klinik ausgesucht die 220 km weit weg ist. Dieses Krankenhaus bietet eine bestimmte Methode an die nennt sich superpath Methode. Bei dieser Methode kugelt sich die hüfte in den ersten 2 Monaten nicht aus wie bei den anderen Methoden. ich möchte mich unbedingt in dieser Klinik operieren lassen ! Beratungsgespräch kann ich vergessen das die taxikosten gezahlt werden ? und zu den OPs werden da die taxikosten übernommen ? Was muss ich außerdem noch wissen ?
Taxikosten
Moderatoren: Rossi, Czauderna, Frank
Re: Taxikosten
Hallo und willkommen im Forum
Grundsätzlich werden die notwendigen Fahrkosten bei einer stationären Behandlung von der Kasse übernommen. Bei geplanten Behandlungen sollte dies vorher mit der Kasse geklärt werden. Konkret auf die Frage - wenn die Kasse die Fahrkosten übernimmt, dann grundsätzlich nur bis zur nächsten oder übernächsten Behandlungsmöglichkeit vom Wohnort des Patienten aus gesehen. Wenn die gewünschte Behandlungsmethode (zulasten der Kasse) tatsächlich nur in der gewählten Vertragsklinik angewandt wird, dann ist es durchaus möglich, dass auch die Kasse dann die Fahrkosten zur Aufnahme und Entlassung übernimmt, aber wie geschrieben, vorher mit der Kasse abklären, auch was die Art des Transportmittels angeht.
Gruss
Czauderna
Grundsätzlich werden die notwendigen Fahrkosten bei einer stationären Behandlung von der Kasse übernommen. Bei geplanten Behandlungen sollte dies vorher mit der Kasse geklärt werden. Konkret auf die Frage - wenn die Kasse die Fahrkosten übernimmt, dann grundsätzlich nur bis zur nächsten oder übernächsten Behandlungsmöglichkeit vom Wohnort des Patienten aus gesehen. Wenn die gewünschte Behandlungsmethode (zulasten der Kasse) tatsächlich nur in der gewählten Vertragsklinik angewandt wird, dann ist es durchaus möglich, dass auch die Kasse dann die Fahrkosten zur Aufnahme und Entlassung übernimmt, aber wie geschrieben, vorher mit der Kasse abklären, auch was die Art des Transportmittels angeht.
Gruss
Czauderna
Re: Taxikosten
Die Frau von der Krankenkasse meinte ich brauche eine Begründete Verordnung vom Arzt. Wie bekomme ich die in meinem Fall. Es gibt viele Vorteile dieser Superpath Methode. Hab ich eine Chance den Arzt zu überzeugen ?
Re: Taxikosten
Hallo,
was genau meinte die Kasse mit "Begründung" - die Art des Transportmittels, also öffentliches Verkehrsmittel (keine Begründung), PKW (Begründung), Taxi (Begründung) oder Krankentransport (Begründung) oder nur die Entfernung (Begründung - die OP-Methode). Den Arzt musst du nicht überzeugen, es sei denn, er schreibt von sich (natürlich nach Rücksprache mit dir) aus die Verordnung von Krankenhauspflege namentlich auf die entsprechende Klinik aus, aber das solltest du mit deinem Arzt abklären - ob du eine Chance hast - theoretisch ja - praktisch, kommt erstmal auf deinen Arzt an.
Gruss
Czauderna
was genau meinte die Kasse mit "Begründung" - die Art des Transportmittels, also öffentliches Verkehrsmittel (keine Begründung), PKW (Begründung), Taxi (Begründung) oder Krankentransport (Begründung) oder nur die Entfernung (Begründung - die OP-Methode). Den Arzt musst du nicht überzeugen, es sei denn, er schreibt von sich (natürlich nach Rücksprache mit dir) aus die Verordnung von Krankenhauspflege namentlich auf die entsprechende Klinik aus, aber das solltest du mit deinem Arzt abklären - ob du eine Chance hast - theoretisch ja - praktisch, kommt erstmal auf deinen Arzt an.
Gruss
Czauderna
Re: Taxikosten
Das wäre meine Vorlage für eine ärtzliche Verordnung:
Ausführliches ärztliches Attest – Krankenfahrt / Spezialklinik Kösching
Patient:
Geburtsdatum:
Hiermit wird ärztlich bestätigt, dass bei Herrn Alexander Grindler eine fortgeschrittene Coxarthrose der Hüfte mit ausgeprägter Schmerzsymptomatik und deutlich eingeschränkter Geh- und Belastungsfähigkeit vorliegt.
1. Orthopädische Situation
• Ausgeprägte Hüftarthrose mit relevanten Schmerzen, insbesondere bei Belastung und längeren Wegstrecken
• Eingeschränkte Gehfähigkeit, längere Steh- oder Sitzzeiten nur eingeschränkt möglich
• Alltägliche Belastungen, wie Treppensteigen im Heim, sind nur mit eingeschränkter Sicherheit möglich
Fazit: Eine eigenständige Anreise über 220 km, insbesondere zur Spezialklinik, ist aufgrund der Schmerzen und funktionellen Einschränkungen medizinisch nicht vertretbar.
2. Psychische Situation
• Diagnostizierte Schizophrenie
• Eingeschränkte Selbststeuerung unter Stress- und Belastungssituationen
• Postoperative Bewegungsrestriktionen (z. B. 90°-Regel, kein Überkreuzen der Beine) können nicht zuverlässig eingehalten werden
• Stress, Schmerzen oder ungewohnte Situationen können psychische Symptome verstärken und das Risiko postoperativer Komplikationen erhöhen
Fazit: Psychische Grunderkrankung verstärkt die Notwendigkeit einer sicheren, begleiteten Krankenbeförderung.
3. Schlaf- und Bewegungsverhalten
• Unruhiger Schlaf, Seiten- und Bauchschläfer
• Unkontrollierter Positionswechsel im Schlaf
• Unbewusstes Übereinanderschlagen der Beine tagsüber
• Dauerhafte Rückenlage postoperativ nicht einhaltbar
Fazit: Standard-Operationsmethoden mit strikten Bewegungseinschränkungen bergen für Herrn Grindler ein hohes Luxationsrisiko. Die gewählte SuperPath-Methode reduziert diese Risiken deutlich.
4. Medikamentöse Situation
• Einnahme von Antipsychotika, welche Muskeltonus, Koordination und Reaktionsfähigkeit beeinflussen
• Erhöhte Müdigkeit und verminderte Belastbarkeit
Fazit: Medikamentöse Situation verstärkt die Einschränkung der Mobilität und die Unfähigkeit zur eigenständigen Anreise.
5. Langzeitperspektive
• Patient ist 45 Jahre alt
• Prothese wird voraussichtlich lange und intensiv genutzt
• Luxationen führen zu Schädigung von Weichteilen und Implantat
• Revisionen bei jüngeren Patienten sind aufwändig und belastend
Fazit: Wahl des speziellen SuperPath-Verfahrens minimiert langfristig Komplikationen, sichert frühe Selbstständigkeit und stabile Mobilisation.
6. Medizinische Begründung für die Spezialklinik
• Geplante Klinik: Klinik Kösching, Krankenhausstraße 19, 85092 Kösching
• Die gewünschte SuperPath-Operation wird in Wohnortnähe nicht angeboten.
• Standardverfahren in nähergelegenen Kliniken erfordern strengere postoperative Bewegungseinschränkungen, die Herr Grindler aufgrund psychischer und orthopädischer Einschränkungen nicht zuverlässig einhalten kann.
• Die SuperPath-Methode minimiert das Luxationsrisiko und schont die Muskulatur – entscheidend für Patientensicherheit und langfristige Prothesenfunktion.
• Eine fachgerechte, komplikationsarme Versorgung ist nur in dieser spezialisierten Klinik gewährleistet.
Fazit: Aufgrund der medizinischen Notwendigkeit der speziellen Operationsmethode ist die Anreise zu dieser Klinik in Kösching über 220 km gerechtfertigt.
7. Empfehlung
• Krankenbeförderung (z. B. Taxi, Krankentransport) ist medizinisch notwendig
• Selbstständige Anreise ist aufgrund orthopädischer, psychischer und medikamentöser Einschränkungen nicht möglich
• Transport sollte von der Krankenkasse übernommen werden
Datum: ___________________
Unterschrift / Stempel:
Was meint ihr reicht das aus damit die kasse die kosten für 4 fahrten übernimmt, 2 hin und 2 rückfahrten
Ausführliches ärztliches Attest – Krankenfahrt / Spezialklinik Kösching
Patient:
Geburtsdatum:
Hiermit wird ärztlich bestätigt, dass bei Herrn Alexander Grindler eine fortgeschrittene Coxarthrose der Hüfte mit ausgeprägter Schmerzsymptomatik und deutlich eingeschränkter Geh- und Belastungsfähigkeit vorliegt.
1. Orthopädische Situation
• Ausgeprägte Hüftarthrose mit relevanten Schmerzen, insbesondere bei Belastung und längeren Wegstrecken
• Eingeschränkte Gehfähigkeit, längere Steh- oder Sitzzeiten nur eingeschränkt möglich
• Alltägliche Belastungen, wie Treppensteigen im Heim, sind nur mit eingeschränkter Sicherheit möglich
Fazit: Eine eigenständige Anreise über 220 km, insbesondere zur Spezialklinik, ist aufgrund der Schmerzen und funktionellen Einschränkungen medizinisch nicht vertretbar.
2. Psychische Situation
• Diagnostizierte Schizophrenie
• Eingeschränkte Selbststeuerung unter Stress- und Belastungssituationen
• Postoperative Bewegungsrestriktionen (z. B. 90°-Regel, kein Überkreuzen der Beine) können nicht zuverlässig eingehalten werden
• Stress, Schmerzen oder ungewohnte Situationen können psychische Symptome verstärken und das Risiko postoperativer Komplikationen erhöhen
Fazit: Psychische Grunderkrankung verstärkt die Notwendigkeit einer sicheren, begleiteten Krankenbeförderung.
3. Schlaf- und Bewegungsverhalten
• Unruhiger Schlaf, Seiten- und Bauchschläfer
• Unkontrollierter Positionswechsel im Schlaf
• Unbewusstes Übereinanderschlagen der Beine tagsüber
• Dauerhafte Rückenlage postoperativ nicht einhaltbar
Fazit: Standard-Operationsmethoden mit strikten Bewegungseinschränkungen bergen für Herrn Grindler ein hohes Luxationsrisiko. Die gewählte SuperPath-Methode reduziert diese Risiken deutlich.
4. Medikamentöse Situation
• Einnahme von Antipsychotika, welche Muskeltonus, Koordination und Reaktionsfähigkeit beeinflussen
• Erhöhte Müdigkeit und verminderte Belastbarkeit
Fazit: Medikamentöse Situation verstärkt die Einschränkung der Mobilität und die Unfähigkeit zur eigenständigen Anreise.
5. Langzeitperspektive
• Patient ist 45 Jahre alt
• Prothese wird voraussichtlich lange und intensiv genutzt
• Luxationen führen zu Schädigung von Weichteilen und Implantat
• Revisionen bei jüngeren Patienten sind aufwändig und belastend
Fazit: Wahl des speziellen SuperPath-Verfahrens minimiert langfristig Komplikationen, sichert frühe Selbstständigkeit und stabile Mobilisation.
6. Medizinische Begründung für die Spezialklinik
• Geplante Klinik: Klinik Kösching, Krankenhausstraße 19, 85092 Kösching
• Die gewünschte SuperPath-Operation wird in Wohnortnähe nicht angeboten.
• Standardverfahren in nähergelegenen Kliniken erfordern strengere postoperative Bewegungseinschränkungen, die Herr Grindler aufgrund psychischer und orthopädischer Einschränkungen nicht zuverlässig einhalten kann.
• Die SuperPath-Methode minimiert das Luxationsrisiko und schont die Muskulatur – entscheidend für Patientensicherheit und langfristige Prothesenfunktion.
• Eine fachgerechte, komplikationsarme Versorgung ist nur in dieser spezialisierten Klinik gewährleistet.
Fazit: Aufgrund der medizinischen Notwendigkeit der speziellen Operationsmethode ist die Anreise zu dieser Klinik in Kösching über 220 km gerechtfertigt.
7. Empfehlung
• Krankenbeförderung (z. B. Taxi, Krankentransport) ist medizinisch notwendig
• Selbstständige Anreise ist aufgrund orthopädischer, psychischer und medikamentöser Einschränkungen nicht möglich
• Transport sollte von der Krankenkasse übernommen werden
Datum: ___________________
Unterschrift / Stempel:
Was meint ihr reicht das aus damit die kasse die kosten für 4 fahrten übernimmt, 2 hin und 2 rückfahrten
Re: Taxikosten
Hallo,
Es kommt jetzt darauf an, ob dein Arzt dir das so unterschreibt - wenn ja, dann wird die Krankenkasse mit Sicherheit den MD einschalten und dieser sich zuerst mit der Frage beschäftigen, ob bei dir tatsächlich diese Super-Path-Op medizinisch notwendig ist oder ob eine andere Methode in einer anderen, näher gelegenen Klinik, ausreicht im Sinne der Gesetzgebung (Maß des Notwendigen). Erst wenn diese Frage geklärt ist und die genannte Klinik bestätigt wird, erst dann wird der MD sich auch zum Transportmittel äußern. Es werden aber nur Fahrten zu stationären Behandlung übernommen - ambulante Termine zur Vor- oder Nachuntersuchung grundsätzlich nicht. Der Punkt 7 ist meiner Auffassung nach kontraproduktiv - eine Verordnung von Krankenbeförderung (dafür gibt es ein vorgeschriebenes Formular) ist notwendig - Empfehlungen eines Arztes entsprechen nicht einer Notwendigkeitsbescheinigung, also 7 kann weg, meine ich. Probieren kannst du es, musst aber damit rechnen, dass die Kasse letztendlich ablehnt, die Fahrkosten zu übernehmen. Was das Krankenhaus angeht - hast du dich schon mal mit dem Krankenhaus in Verbindung gesetzt - was hat man denn dort für Erfahrungen mit der Kostenübernahme von Kassen für die Behandlung - sicher bist du nicht der erste Patient mit einer solch langen Anreise - erfolgt die Aufnahme, ohne dass dafür im Vorfeld eine Kostenübernahmeerklärung der betroffenen Kasse vorliegen muss ?
Gruss
Czauderna
Es kommt jetzt darauf an, ob dein Arzt dir das so unterschreibt - wenn ja, dann wird die Krankenkasse mit Sicherheit den MD einschalten und dieser sich zuerst mit der Frage beschäftigen, ob bei dir tatsächlich diese Super-Path-Op medizinisch notwendig ist oder ob eine andere Methode in einer anderen, näher gelegenen Klinik, ausreicht im Sinne der Gesetzgebung (Maß des Notwendigen). Erst wenn diese Frage geklärt ist und die genannte Klinik bestätigt wird, erst dann wird der MD sich auch zum Transportmittel äußern. Es werden aber nur Fahrten zu stationären Behandlung übernommen - ambulante Termine zur Vor- oder Nachuntersuchung grundsätzlich nicht. Der Punkt 7 ist meiner Auffassung nach kontraproduktiv - eine Verordnung von Krankenbeförderung (dafür gibt es ein vorgeschriebenes Formular) ist notwendig - Empfehlungen eines Arztes entsprechen nicht einer Notwendigkeitsbescheinigung, also 7 kann weg, meine ich. Probieren kannst du es, musst aber damit rechnen, dass die Kasse letztendlich ablehnt, die Fahrkosten zu übernehmen. Was das Krankenhaus angeht - hast du dich schon mal mit dem Krankenhaus in Verbindung gesetzt - was hat man denn dort für Erfahrungen mit der Kostenübernahme von Kassen für die Behandlung - sicher bist du nicht der erste Patient mit einer solch langen Anreise - erfolgt die Aufnahme, ohne dass dafür im Vorfeld eine Kostenübernahmeerklärung der betroffenen Kasse vorliegen muss ?
Gruss
Czauderna
Re: Taxikosten
Die Krankenkassen Sachbearbeiter meinte er unterschreibst mir das.
Re: Taxikosten
Hallo,
na, wenn der das sagt, dann wird er den Arzt auch kennen - dann viel Glück.
Ach ja, du hast da einen Klarnamen in deiner Liste drinnen - ist das deiner, dann empfehle ich dir, den da herauszunehmen - man weiß ja nie wer da so alles mitliest.
Gruss
Czauderna
goped hat geschrieben:Die Krankenkassen Sachbearbeiter meinte er unterschreibst mir das.
na, wenn der das sagt, dann wird er den Arzt auch kennen - dann viel Glück.
Ach ja, du hast da einen Klarnamen in deiner Liste drinnen - ist das deiner, dann empfehle ich dir, den da herauszunehmen - man weiß ja nie wer da so alles mitliest.
Gruss
Czauderna
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